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Ortlepp, Beatrice: Frauen in Männerberufen

Inhaltsangabe:Zusammenfassung:
Was sind Männerberufe? Was hemmt Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung? Welche Verbesserungen der Rahmenbedingungen würden den Frauen eine Karriere erleichtern?
Männerberufe sind Berufe, in denen überproportional Männer oder ausschließlich Männer tätig sind. Hier fallen einem zuerst die althergebrachten, klassischen ein, z.B. Soldat an der Waffe, zur Verteidigung seines Hab und Gutes, wozu Haus, Hof und Frau gehören. Männerdomänen sind gleichzeitig oft Führungseliten, wie Politiker, Manager und Oberarzt, die allerdings im Aufbrechen sind. Das wird sichtbar durch partielle Öffnung einiger Berufe.
Übergreifend kann man sagen, daß Männerberufe oft mit einem höheren Prestige und Status, einem besseren Gehalt und scheinbar viel Verantwortung gekoppelt mit Macht verbunden sind, als viele Frauenberufe, z.B. im sozialen Bereich. Ein Unterschied zwischen stark von Frauen oder Männern frequentierten Berufen besteht "auch in der Wertschätzung ... und der Verfügung über materielle, personelle und symbolische Ressourcen" meint Wetterer.
Es ist davon auszugehen, daß Frauen in allen Berufen genauso geeignet sind, wie darin wirkende Männer. Noch gilt es nicht als allgemeingültig, daß sie als Soldatin, Baufacharbeiterin, Managerin, Politikerin, Professorin, Ärztin, Fahrlehrerin etc. geschätzt und gleich entlohnt werden. Es ist gewiß, daß jede Frau mit individuellen und frauenspezifischen Charakterzügen zu der Erfüllung in diesem Berufsbereich beiträgt. Bisher ist es nicht kommun und normal zu glauben, daß Frauen viele Talente, Stärken und Schwächen haben wie auch die Männer. Frauen sind genauso befähigt, bei entsprechender Ausbildung, jeden Beruf auszuüben.
Erläuterung meines Aufbaus:
In meiner Arbeit fange ich beim Vorhandenen an, beim Grundrecht. Hierbei beziehe ich mich auf die Beachtung und die Rolle der erwerbstätigen Frauen im männerdominierten Berufsprozeß. Rechte spielen eine große Bedeutung, weil sie die Frauen im Rahmen halten, den Frauen einen Platz in der Gesellschaft zuweisen. Sie billigen ihnen gesellschaftliche Freiheiten zu, wenn Männer und mit ihnen die Gesellschaft einen Nutzen davon hat. Frauen bekommen dort Rechte zugestanden, wo Männer kein eigenes Interesse haben bzw. wo Frauen sinnvoll Lücken schließen. Durch die Quotenregelung wurde versucht, diese auszugleichen. Aber weil auch diese Regelung nicht auf Kosten von Karrierewünschen der Männer durchgeführter ist, veränderte sie bisher nichts bedeutendes an [...]


Artikelnummer: 978-3-8324-0085-9
Herstellernummer: 34959114
Fr. 49.90
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Inhaltsangabe:Zusammenfassung:
Was sind Männerberufe? Was hemmt Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung? Welche Verbesserungen der Rahmenbedingungen würden den Frauen eine Karriere erleichtern?
Männerberufe sind Berufe, in denen überproportional Männer oder ausschließlich Männer tätig sind. Hier fallen einem zuerst die althergebrachten, klassischen ein, z.B. Soldat an der Waffe, zur Verteidigung seines Hab und Gutes, wozu Haus, Hof und Frau gehören. Männerdomänen sind gleichzeitig oft Führungseliten, wie Politiker, Manager und Oberarzt, die allerdings im Aufbrechen sind. Das wird sichtbar durch partielle Öffnung einiger Berufe.
Übergreifend kann man sagen, daß Männerberufe oft mit einem höheren Prestige und Status, einem besseren Gehalt und scheinbar viel Verantwortung gekoppelt mit Macht verbunden sind, als viele Frauenberufe, z.B. im sozialen Bereich. Ein Unterschied zwischen stark von Frauen oder Männern frequentierten Berufen besteht "auch in der Wertschätzung ... und der Verfügung über materielle, personelle und symbolische Ressourcen" meint Wetterer.
Es ist davon auszugehen, daß Frauen in allen Berufen genauso geeignet sind, wie darin wirkende Männer. Noch gilt es nicht als allgemeingültig, daß sie als Soldatin, Baufacharbeiterin, Managerin, Politikerin, Professorin, Ärztin, Fahrlehrerin etc. geschätzt und gleich entlohnt werden. Es ist gewiß, daß jede Frau mit individuellen und frauenspezifischen Charakterzügen zu der Erfüllung in diesem Berufsbereich beiträgt. Bisher ist es nicht kommun und normal zu glauben, daß Frauen viele Talente, Stärken und Schwächen haben wie auch die Männer. Frauen sind genauso befähigt, bei entsprechender Ausbildung, jeden Beruf auszuüben.
Erläuterung meines Aufbaus:
In meiner Arbeit fange ich beim Vorhandenen an, beim Grundrecht. Hierbei beziehe ich mich auf die Beachtung und die Rolle der erwerbstätigen Frauen im männerdominierten Berufsprozeß. Rechte spielen eine große Bedeutung, weil sie die Frauen im Rahmen halten, den Frauen einen Platz in der Gesellschaft zuweisen. Sie billigen ihnen gesellschaftliche Freiheiten zu, wenn Männer und mit ihnen die Gesellschaft einen Nutzen davon hat. Frauen bekommen dort Rechte zugestanden, wo Männer kein eigenes Interesse haben bzw. wo Frauen sinnvoll Lücken schließen. Durch die Quotenregelung wurde versucht, diese auszugleichen. Aber weil auch diese Regelung nicht auf Kosten von Karrierewünschen der Männer durchgeführter ist, veränderte sie bisher nichts bedeutendes an [...]


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